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ADVENTSKALENDER 2007 |
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Lukas-Evangelium 2,6-7 - "Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war." 
Jakobus-Brief 5,14 - "Ist jemand krank, der rufe zu sich die Ältesten von der Gemeinde, dass sie über ihm beten und ihn mit Öl im Namen des Herrn salben." 
Khalil Gibran - "Wenn ihr betet, erhebt ihr euch und trefft in den Lüften jene, die zur selben Stunde beten und denen ihr nur im Gebet begegnen könnt." 
Psalm 132, 15 - "Zions Nahrung will ich reichlich segnen, mit Brot seine Armen sättigen." 
Buch der Weisheit 12,19 - "Du hast deinen Söhnen die Hoffnung geschenkt, dass du den Sündern die Umkehr gewährst." 
Elmar Gruber - "Eine Rose wird ewig, wenn ich sie dir aus Liebe schenke." 
Elmar Gruber - "Der Schatten zeigt mir, wo das Licht ist." 
Khalil Gibran - "Liebe gibt nichts als sich selbst und nimmt nichts als von sich selbst. Liebe besitzt nicht, noch lässt sie sich besitzen." 
Jesaja 22,22 - "Ich lege ihm den Schlüssel des Hauses David auf die Schulter. Wenn er öffnet, kann niemand schließen; wenn er schließt, kann niemand öffnen." 
Psalm 33,13 - "Der Herr blickt herab vom Himmel. Er sieht auf alle seine Kinder." 
Kohelet 3,22 - "Es gibt kein Glück, es sei denn, der Mensch kann durch sein Tun Freude gewinnen. Das ist sein Anteil. Wer könnte es ihm ermöglichen, etwas zu genießen, das erst nach ihm sein wird?" 
Elmar Gruber - "Wer mit anderen zusammen wachsen will, darf nicht mit ihnen zusammenwachsen." 
Elmar Gruber - "Im Alter beglückt der Rückblick auf unzählige Wohltaten meines Schöpfers." 
Elmar Gruber - "Darin sind alle Menschen gleich, dass jeder einmalig ist." 
Elmar Gruber - "Durch Bindungen entsteht Verbundenheit. Jeder Bund braucht Bindung." 
1 Gen 2,18 - "Dann sprach Gott, der Herr: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein bleibt." 
Matthäus 25,44 - "Da werden sie ihm antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder obdachlos oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen?" 
Elmar Gruber - "Gott wird Mensch, damit er mit uns ganz menschlich beisammen sein kann." 
Elmar Gruber - "Du kannst nur hier und heute glücklich sein. Lass Dein Heute nicht zerstören von den Sorgen von Morgen!" 
Elmar Gruber - "Wir warten auf Gott; Er ist immer schon da. Er wartet auf uns, dass wir ihn endlich entdecken." 
Deuteronomium 7,15 - "Alle Krankheiten wird der Herr von dir ablenken. Keine der schweren ägyptischen Seuchen, die du kennst, wird er dir auferlegen, sondern über alle deine Feinde wird er sie bringen." 
Psalm 144,12 - "Unsere Söhne seien wie junge Bäume, hoch gewachsen in ihrer Jugend, unsere Töchter wie schlanke Säulen, die geschnitzt sind für den Tempel." 
Khalil Gibran - "Eure Kinder sind nicht eure Kinder. Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber." 
Deuteronomium 4,1 - "Höre, Israel, und ihr werdet leben, ihr werdet in as Land, das der Herr, der Gott eurer Väter, euch gibt, hineinziehen und es in Besitz nehmen." 
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23 Fenster und 1 Türe!
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Auch 2007 hat uns im Advent und in der Weihnachtszeit ein Adventskalender der ganz besonderen Art in unserer Pfarrkirche begleitet: 23 Fenster und 1 Tür! Die – ausrangierten - Kunststofffenster, standen in kleinen Gruppen zusammen frei im Raum, das Glas überzogen mit einer Klebefolie und jedes mit einem adventlichen Sinnspruch aus der Hl. Schrift, von Elmar Gruber oder von Khalil Gibran versehen – und natürlich mit einer Zahl von 1 - 23. Immer am jeweiligen Adventstag wurde das entsprechende Fenster geöffnet und dahinter erschien dann eine Fotografie, die einen Lebensraum in unserer Pfarrei illustriert.
Dafür war im November Herr Lennart Schmiedel, ein hervorragender Profi-Fotograf in unserer Pfarrei unterwegs. Die Idee dieser Installation ist sehr einfach: Wie alle Fenster eines Hauses wollen uns auch diese Fenster aus unserem „Pfarrei-Haus“ herausschauen lassen und uns in Verbindung bringen mit der Wirklichkeit, in der wir alle leben. Unsere „Kirchenfenster“ zeigen dabei jeweils einen Ausschnitt unserer „Pfarrei-Wirklichkeit“. Die dazu gehörigen Weisheitssprüche versuchen diese Wirklichkeiten zu kommentieren. Dabei wollen wir mit den Bildern sowohl vorstellen, aufheitern und aufrütteln, aber auch gezielt provozieren ( = provocare (lat.), herausrufen).
Alle Fenster eines Hauses geben im Normalfall nur den Blick nach draußen frei, eröffnen aber nicht den Zu- oder Eingang, außer für Diebe und Einbrecher. Daher braucht auch unsere Pfarrei außer den Fenstern auch noch eine große Tür, die Nummer 24, reserviert für den Hl. Abend: Christus selbst ist die Tür, der Weg zum Leben in unserer Welt. Diese Tür wurde an Weihnachten zum Stall des Lebens, unser wirklicher Eingang in die Welt, den uns Gott selbst in der Geburt Christi anbieten wird.
Ohne seine Geburt als Mensch in unsere Wirklichkeit hinein, bliebe uns der wahre und echte Zugang zum Leben verschlossen! Seit Christus aber geboren ist, gibt es keinen Lebensraum des Menschen mehr, den Gott selbst nicht betreten würde.
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