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PFARRBRIEF

Januar - Februar 2012 / Nr. XIX-4

Fastenzeit 2012 




 

In der Wüste erkennt man besonders deutlich, dass es das Leben gibt. Fern von den Menschen begreifen wir aber auch, wie leicht es hätte sein können, dass überhaupt kein Leben entstanden wäre. Die Öde der Wüste lehrt nur, nichts brachliegen zu lassen. Die Wüste ist kein Ort, um dort zu leben, wohl aber eine Möglichkeit, sich in Zurückgezogenheit auf zukünftiges Leben vorzubereiten und dankbar zu werden für das Leben, das wir schon gelebt haben.
Anthony Padovano




Gefühltes Fest

Nicht nur mit unserer „weltgrößten Indoor-Krippe“ haben wir in St. Maximilian unzählige Menschen begeistert. Hierzu gleich einmal ein kleiner Ausschnitt aus einem Brief von Gottesdienstbesuchern der Christmette, die am Hl. Abend extra von weit her zu uns kamen:

„… Als wir die Kirche betraten, erkannten wir zunächst den Kirchenraum nicht mehr. Eine sehr schöne, gefühlvolle Beleuchtung tauchte das Gotteshaus in einen wunderbaren Meditationsraum. Hier lässt es sich gut warten, bis die Mette beginnt. Durch die Kulisse im Altarraum hatten wir den Eindruck, als würde die Christmette direkt als Messe im Freien in Bethlehem stattfinden. Dazu der außergewöhnlich, gute Kirchenchor mit feinen Musikern besetzt. Ein himmlischer Genuss!! Vielen Dank dafür, die Freude ist bei uns angekommen und schwingt immer noch nach. Beim Betrachten der Weihnachtskrippe kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Danke! Ungewöhnlich und frohmachend das Finale: In heiterer Umgebung mit vielen Christen der kleine Umtrunk im Kirchenraum. In solch einer Umgebung ist man stolz, ein Christ zu sein, und freut sich mit den vielen Gleichgesinnten. Eine solche Atmosphäre in einer Kirche haben wir noch nie erleben dürfen. Leider gibt es zu wenige Verantwortlich, die sich an solche Experimente trauen!“

Unter den Gottesdienstteilnehmern und Besuchern unserer Kirche waren sicherlich auch sehr viele, die ansonsten dem Glauben und der Kirche kritisch gegenüberstehen Kein Fest nämlich mobilisiert so viele Menschen, auch Nichtchristen zu Werken der Nächstenliebe wie Weihnachten. So kommen Gott sei Dank auch viele Randständige und Fernstehende in die Gottesdienste dieser besonderen Zeit. Weihnachten wirkt eben ganz besonders weit in den Kreislauf des Jahres hinein.

Denken daran eigentlich auch einmal all diejenigen, die durch ihre ewige, undifferenzierte Kritik am Konsumverhalten in unserer Zeit die Gefühle und die stille Sehnsucht vieler Menschen herabstufen? Ich jedenfalls bin sehr, sehr dankbar für das großartige Fest, das wir gemeinsam feiern durften und freue mich schon auf mehr!

Ihr Rainer M. Schießler, Pfarrer




 

Fest der Darstellung des Herrn und Hl. Blasius
Früher war es der ultimative Schluss der Weihnachtszeit, 40 Tage nach der Geburt Jesu, das Fest der Darstellung des Herrn. Nun ist mit dem Fest der Taufe des Herrn zwar schon das ganz normale Kirchenjahr angebrochen, das alte Marienfest (Mariä Lichtmeß) aber ist geblieben. Noch einmal tauchen wir in einem Abendgottesdienst um 19 Uhr in das Geheimnis der Geburt Christi ein, bitten Sie um ihr Kerzenopfer, segnen diese und versammeln uns zur gemeinsamen Lichterprozession.
Sowohl an diesem Tag, wie tags darauf und auch nach den Gottesdiensten am Wochenende davor können Sie nach altem Brauch auch den Blasiussegen mit den zwei gekreuzten Kerzen empfangen als Schutz vor Halskrankheiten und jeglichem Bösem!

Beginn der Fastenzeit
Am Aschermittwoch, den 22. Februar beginnen wir mit einem feierlichen Abendgottesdienst um 19 Uhr die diesjährige Fastenzeit. Zur Gewinnung der Asche für die Aschenweihe und –auflegung bitten wir Sie, Ihre Palmbuschen vom vergangenen Jahr bis zum Faschingsdienstag, den 21. Februar in einen dafür bereitgestellten Korb in der Kirche abzugeben. Die Sinnhaftigkeit dieses doch sehr ausdrucksstarken Zeichens der Asche soll uns so noch mehr bewusst werden.
Immer freitags beten wir in der Fastenzeit um 17 Uhr auch die Kreuzwegandacht in der Kirche und schreiten die 14 Stationen des Leidensweges Jesu dabei ab. Auch hierzu ergeht herzliche Einladung an Sie alle!

111 Jahre St. Maximilian
Dieses Motto wird uns in 2012 ständig begleiten, immerhin dürfen wir ein ganz besonderes Jubiläum begehen. Höhepunkt wird eine Festwoche vom 15. bis 22. Juli im Sommer sein, dessen exaktes Programm zurzeit noch ausgearbeitet wird. Angedacht sind musikalische Projekte, Podiumsdiskussionen und Kinderveranstaltungen. Den Auftakt jedenfalls macht die mittlerweile traditionelle „Viecherlmesse“ mit Tiersegnung am Sonntag, den 15. Juli. Höhepunkt wird dann ein großes Straßenfest am Samstag, den 21. Juli mit Musik und Tanz (Big Band) und die „Cäcilien-Messe“ von Gounod am darauffolgenden Sonntag, den 22. Juli sein soz. als vorgezogenes Patrozinium, das wir ja sonst erst im Oktober feiern. Lassen Sie sich von unseren vielfältigen Ideen einfach überraschen und natürlich herzlich einladen zu allen Veranstaltungen. Sie wissen ja: „Wo St. Max drauf steht, ist auch immer St. Max drin!“




Statistik

Durch das hl. Sakrament der Taufe wurde Mitglied unserer Gemeinde Steve Golubovic
Leana Lilli Rueß
Vincenzo Angelo Abato
Sophia Waldenmaier
Luis Plettner
Oskar Haug
Greta Luisa Haug
Moritz Michael Reisinger
Sophia Maria Wagner
Helena Cäcilia Wagner
Bennet Johann Ahrens
Colin Pietsch
Tobias Joshua Böx
Zum Herrn entschlafen sind aus unserer Gemeinde Wilhelmine Mayer
Dr. Hermann Warmke
Elisabeth Apfel
Stephan Mundjahr
Brigitte Green
Im Sakrament der Ehe verbunden worden sind Bystrik Cepissak und Susanne Gaul
Filippo und Doris Boscagli, geb. Böttger
Lorenz Zehetbauer und Elena Fendt-Zehetbauer



 

Der nächste Pfarrbrief erscheint am 1. Fastensonntag, den 26.Februar 2012 und ist auch hier unter www.st-maximilian.de zu lesen.




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