03.04.2010

Liebe Abendzeitung,...

Wer krank ist, weiß, das kann jetzt gut ausgehen oder nicht. Wer möchte da nicht schnell gesund werden? Seit Wochen nun erleben wir eine schwer kranke Kirche. Missbrauchsfälle in ganz Deutschland und ein System der Vertuschung haben sie für viele Menschen total unglaubwürdig gemacht. Die Mehrheit der Bundesbürger vertraut (so kurz nach der Krise!) eher noch Bankern als unseren Kirchenvertretern.
Es braucht also eine wirksame Medizin, so etwas wie eine himmlische Chemotherapie, einen richtigen Ruck, eine Rosskur, die ihr wieder auf die Beine hilft. Nächster Behandlungstermin ist morgen: Ostern! Fest der Auferstehung unseres Herrn, der Sieg über die Dunkelheit des Todes!
Skandal hin oder her, die Kirche hat einen klar definierten Auftrag, nämlich die Verkündigung der Frohbotschaft eines Jesus von Nazareth, insbesondere seine Auferstehung von den Toten. Österliches Selbstbewusstsein und Glaubensstärke können helfen, tief sitzende Ängste und kleinliche Enge zu überwinden und neue, andere Wege in die Zukunft zu gehen. Gegen eine Depression braucht´s vor allem Licht und positive Impulse! Ab morgen kann man sich die wieder beim leeren Grab Jesu abholen.
Ach ja, die Nebenwirkungen dieser Medizin? Also nur gute: Mehr Vertrauen und Akzeptanz bei den Menschen und sichtbar erlöste Gesichter!
Na dann: Frohe Ostern, liebe Kirche!


(C) 2008-2021 www.st-maximilian.de - Alle Rechte vorbehalten

Diese Seite drucken