05.09.2009

Liebe Abendzeitung,...

Zum einem gescheiten Liebesakt gehört ein genüssliches Vorspiel! Ja, ja, das weiß sogar ein katholischer Pfarrer! Ein solches Glückserlebnis finden wir zurzeit mitten in unserer Stadt. Der eigentliche Höhepunkt, unsere weltbekannte Wiesn, steht zwar noch aus, aber das Vorspiel, das läuft schon seit Wochen. Wiesnkenner jedenfalls genießen es gleich mehrmals in der Woche. Zuerst spazieren sie dazu neugierig an den bereits aufgestellten Festzelten vorbei und danach gönnen sie sich eine gepflegte Brotzeit in einer der Wiesnkantinen am Rande der Baustellen. Die sind der Geheimtipp schlechthin: Absolut gutes Essen, anständige Preise und fast ausnahmslos einheimische Gäste. Wenn man hier bei einer kühlen Maß (Noch-Nicht)-Wiesnbier unter weißblauem Himmel kurz die Augen schließt, ist das Glück bereits zum Greifen nah. Ganz hinten, kurz vor dem Busparkplatz, dreht sich schon das Riesenrad und daneben spielt unaufhörlich das fröhliche Glockenspiel. Im Freefall nebenan schreien die jungen Leute vor Glück und der Löwe vom Löwenbräu lockt in sein Bierzelt. Sogar die Grillhendl kann man schon riechen! Kein Wunder, der Gast sitzt hier fast neben der Küche. So jetzt Augen wieder auf und aufs Finale warten. Aber bei dem Vorspiel kanns nur grandios werden. Vorfreude ist halt doch die schönste Freude!


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