09.01.2009

Liebe Abendzeitung,...

„From the slave ship to the white house”- vom Sklavenschiff ins Weiße Haus, jubelte eine Obama-Anhängerin am 4. November, “genau so muss es laufen!“ Obamas Allen-Wohl-Tun-Reden aus der Feder begabter charismatischer Redenschreiber mitsamt seiner ruhigen, einfühlsamen Ausdrucksweise ließen ihn ja als Heilsbringer mit geradezu biblischem background erscheinen. Ohne Zweifel hat sein Wahlkampf in jeder Form überzeugt und der Sieg war einfach nur furios. Aber das war alles erst die Kür, in wenigen Tagen beginnt für ihn die Pflicht. Dann gilt es, dieses überwältigende Charisma im neuen Amt unterzubringen und umzusetzen. Er ist dann der mächtigste Mann der Welt und soll geschickt und demütig zugleich eine zerstrittene Welt befrieden, Kriege beenden und Menschen unterschiedlicher Rasse und Religion zusammenbringen. Ganz nebenbei darf er noch eine Wirtschaftsrezession im eigenen Land stemmen und will den Menschen wieder mehr Umweltschutz beibringen. Ein wahres Mammutunternehmen - für einen Messias wie geschaffen, für eine Person an sich unmöglich! Gerade deswegen gelten ihm unsere allerbesten Wünsche für seine Amtszeit.


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